Auf dieser Seite stehen kurze Zusammenfassungen zu ausgewählten Workshops und Seminaren, die ich in letzter Zeit durchgeführt habe. Diese sollen einen Eindruck von meinen Methoden und Arbeitsweisen vermitteln. Sie enthalten zugleich Informationen, inwieweit die didaktischen Ziele umgesetzt werden konnten und wie Teilnehmer*innen und Kolleg*innen die Kurse und Workshops wahrgenommen haben.
Betzavta-Workshops am 07.03. und 14.03.2026 an der Volkshochschule Dresden zum Semesterthema „Einsam-Gemeinsam“
Am 07.03. und 14.03.2026 durfte ich erneut zusammen mit meinem Kollegen Lutfullah Amiri zwei Betzavta-Workshops an der Volkshochschule Dresden gestalten – im Rahmen des Semesterthemas „Einsam-Gemeinsam“. Mit 11 bzw. 6 Teilnehmer*innen unterschiedlicher beruflicher und kultureller Hintergründe war die Gruppengröße jeweils ideal für intensive, individuelle Reflexionsprozesse.
Der erste Workshop (07.03.) startete mit einem Kennenlernspiel rund um die Freiheit, den eigenen Namen zu wählen, gefolgt von der selbst entwickelten Übung „Einsam-Gemeinsam“ zum Ein- und Austritt aus einer Gruppe. Bereits hier kamen wir zu den zentralen Themen des Tages ins Gespräch: soziale Regeln, implizite und explizite Normen, Solidarität versus Konkurrenz sowie individuelle und kollektive Freiheit. Mit der Fadenübung vertieften wir die Auseinandersetzung mit Freiheit und Unfreiheit; in der Abschlussübung entwickelten zwei Kleingruppen eigene Visionen eines Dresdner Gemeinschaftshauses und diskutierten dabei Fragen zu Inklusion und Intersektionalität. Feedback-Runde und Feedbackbögen zeigten: Die Teilnehmenden gingen mit vielfältigen, weiterwirkenden Reflexionsprozessen aus dem Workshop.
Der zweite Workshop (14.03.) wurde nach kurzer Verspätung schnell sehr intensiv. In der Übung „Privater und öffentlicher Raum“ erarbeiteten Kleingruppen Positionen zu individueller Freiheit sowie Rechten und Pflichten von Bürger*innen und Staat – eine Gruppe brachte dabei das Ubuntu-Prinzip selbstorganisierter Kommunen ins Gespräch. In der Plenumsreflexion blieb kontrovers, welche Akteure welchen Beitrag zum Erhalt der Demokratie leisten müssen. Auf Wunsch der Teilnehmenden erläuterte ich anstelle einer zweiten Übung den methodischen Ansatz von Betzavta selbst – das Ziel, sich für fremde Perspektiven zu öffnen, wurde dabei gut erreicht. Auch hier bestätigte das Abschluss-Feedback einen persönlichen Gewinn und nachwirkenden Austausch für die Teilnehmenden.
Betzavta-Workshop am 03.09.2025 in der Volkshochschule Dresden:
„Die Akzeptanz von Migration – Nationalität, Recht und Demokratie“
In diesem Workshop mit 20 motivierten Teilnehmer*innen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern arbeiteten wir zunächst in wechselnden Kleingruppen zu den Fragen „Wofür ist dein Land bekannt?“ und „Was möchtest du zwischen Deutschland und deinem Herkunftsland austauschen?“. Daraus entstanden lebhafte Gespräche über Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und eigene Werte – die Übungsblätter zeigen anschaulich, wie das Leben in Deutschland durch Migration bereichert wird.
Nach der Pause erarbeiteten die Kleingruppen Kriterien für die Aufnahme von Migrant*innen, die wir im Plenum mit Klebepunkten bewerteten und nach Akzeptanz-Ranking sortierten. Im moderierten Gespräch deckten wir Voraussetzungen, Konsequenzen und Widersprüche der Kriterien sowie die dahinterliegenden Menschenbilder auf und unterstützten die Teilnehmenden bei der Selbstreflexion zu individuellen Bedürfnissen und demokratischen Entscheidungsprinzipien.
Zum Abschluss fragten wir, was die Teilnehmenden nachdenklich gestimmt und überrascht hat, und schlossen mit der Feedback-Zielscheibe – einem Instrument, das uns wichtige Hinweise zur Selbstreflexion und Weiterentwicklung unserer Workshops liefert. Für mich war es eine besonders erlebnis- und lehrreiche Veranstaltung, die durch die große Vielfalt der Teilnehmenden lebendig wurde.
Workshop „Was ist Freiheit“ am 28.05.2025 im Hygienemuseum Dresden
Meine erste öffentliche Betzavta-Veranstaltung führte ich zusammen mit Betzavta-Trainer Lutfullah Amiri am 28.05.2025 im Hygienemuseum Dresden zum Thema „Was ist Freiheit?“ durch. Die 12 teilnehmenden Erwachsenen erarbeiteten zunächst in Partner- und Kleingruppenarbeit eigene Freiheitsdefinitionen und diskutierten anschließend im Plenum deren gesellschaftspolitische Implikationen – verbunden mit einem kritischen Blick auf die im Workshop selbst erlebten Freiheitsgrade der Teilnehmenden.
Am 22.06.2026 widmeten sich 16 Menschen mit Moderationserfahrung aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen einen ganzen Workshop-Tag lang dem Systemischen Konsensieren.
Den Workshop führte ich zusammen mit der Betzavta-Trainer*in Kerstin* Knye für das Projekt KritiKompass von pokubi e.V. im Veranstaltungsraum der John Dewey Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie (JoDDiD) durch.
Im Workshop widmeten wir uns zunächst dem zentralen Entscheidungsprinzip von SK – der Widerstandsabfrage – und machten die Unterschiede zum Mehrheitsprinzip deutlich. Am deutlichsten wurde dies durch zwei Übungen,darunter mit einer selbst gewählten Fragestellung, bei der die TN die beiden Entscheidungsprinzipien direkt miteinander vergleichen konnten. Wir gingen im Laufe des Workshops auf die wichtigsten Moderationswerkzeuge von SK ein und übten die Widerstandsmessung anhand einer weiteren aus der Gruppe gewählten Fragestellung.
Der Workshop bot außerdem viel Zeit für den Austausch zu konkreten Fragestellungen der Teilnehmenden, sowohl in Bezug auf ihren jeweiligen Kontext als auch in Bezug auf ihre Rückfragen zu Ansatz und Methode des SK.
Aus dem Feedback konnten wir u.a. mitnehmen, dass der Umfang der Übungsbeispiele noch höher hätte sein können und dass die erstmalig eingesetzte Präsentation noch nicht an allen stellen prägnant und unterstützend beim Verständnis der Methode gewesen war.
Die Frage, ob die Teilnehmenden SK in ihre Praxis mitnehmen würden, wurde erfreulicherweise von vielen bejaht.
Damit stand für uns unterm Strich die Erkenntnis, dass SK für Moderator*innen und Menschen, die Gruppenentscheidungen demokratisch und bedürfnisorientiert steuern möchten, sehr attraktiv ist.
An diesem Samstag hatte ich die Gelegenheit, den SK-Ansatz bei einer Familienfahrt der evangelischen Kirchgemeinde Markleeberg nach Halle/Saale im Rahmen eines Workshops am Vormittag vorzustellen. Die Gruppe der Erwachsenen bestand aus 19 Personen und war sehr an dem Ansatz interessiert. Einige davon waren bereits mit dem Ansatz vertraut,. für viele war es jedoch Neuland.
Zu Beginn erfuhren die Teilnehmenden anhand von soziometrischen Aufstellungen voneinander, welche Erfahrungen sie bislang mit Konsensentscheidungen und Mehrheitsentscheidung gemacht hatten. Mit einer Kartenabfrage sammelten wir zudem die Erwartungen an gute Entscheidungsprozesse. Den SK-Ansatz vermittelte ich im Anschluss mit Hilfe einer Präsentation sowie mit zwei Übungen zu geeigneten Fragestellungen für SK-Prozesse und zur Widerstandsmessung. Dabei wählte ich bewusst Fragestellungen zu familiären Alltagssituationen, da die Erwartung der Teilnehmenden überwiegend darin lag, SK im Alltag mit Kindern und Familie anwenden zu können.
Aus dem Feedback der Teilnehmenden konnte ich insbesondere die Erkenntnisse gewinnen, dass es aufgrund der Übungen überzeugend gelungen ist, den Unterschied zum Mehrheitsentscheid deutlich zu machen und dass die Anwendung von SK im Alltag niedrigschwellig und einfach ist. Sehr positiv waren auch Feedbacks aus einzelnen Gesprächen im Nachgang des Workshops. Die Gemeindepfarrerin kann sich demnach vorstellen, SK in ihren Jugendgruppen anzuwenden, ein weiterer Teilnehmer steht einer Anwendung des SK-Prinzips in Teamsitzungen seiner Firma positiv gegenüber.
Bei der Klausurtagung eines Dresdner Vereins, in dem sich Schulsozialarbeiter*innen verschiedener Schulen zusammengeschlossen haben, gestaltete ich zusammen mit einer*einem erfahrenen Betzavta-Trainer*in (LAG politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V.) einen Workshop zur Demokratiebildung.
Zu Beginn tauschten sich die Teilnehmenden über eigene demokratische und undemokratische Erfahrungen aus und entwickelten daraus in Kleingruppen Demokratie-Definitionen; im Plenum erweiterten wir die Perspektive auf demokratie-fördernde und -hemmende Strukturen im System Schule. Anschließend stellte ich die 7 idealtypischen Demokratieverständnisse aus dem Betzavta-Übungsbuch „Mehr als eine Demokratie“ vor – ein theoretischer Exkurs, der beim Einordnen alltäglicher und medialer Positionen zu individueller versus kollektiver Freiheit und staatlichen versus privaten Aufgaben helfen sollte.
Da sich der Verein auch praktische Methoden für die Arbeit mit Schüler*innen wünschte, präsentierte ich in rund 30 Minuten das Entscheidungsprinzip Systemisches Konsensieren – Grundprinzipien, Vorteile gegenüber dem Mehrheitsentscheid und praxisnahe Anwendungsbeispiele – und schloss mit einer praktischen Widerstandsmessung zur Frage des nächsten Team-Events ab. Da die Zeit für alle Details nicht ausreichte, erhielten die Teilnehmenden zusätzlich meine Präsentation sowie Informationen zu SK-Ausbildung und -Materialien.
Das Feedback in der Abschlussrunde bestätigte meinen Eindruck: Die Teilnehmenden nahmen wichtige Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und benannten das SK-Prinzip explizit als niedrigschwellige Möglichkeit, demokratischere Entscheidungen in den Schulalltag zu integrieren. Für mich war das ein weiterer Ansporn, meinen Ausbildungsweg beim Systemischen Konsensieren fortzusetzen und die Methode noch stärker in meine Demokratiebildungs- und Betzavta-Workshops zu integrieren.
Im Januar fand die zweite Seminarwoche mit den Jugendlichen des FSJ und BFD der Einrichtungen des AWO-Landesverbandes Sachsen statt – als Online-Seminar mit gemeinsamem Präsenztag zum Abschluss auf der Jobmesse Leipzig. Da die Leiterin der Seminargruppe kurzfristig ausfiel, führte ich die Woche an jedem Tag mit einer anderen Pädagogin der AWO durch. Themen waren Kommunikation, Stressmanagement, Praxisreflexion, berufliche Orientierung und Demokratiebildung. Meine Schwerpunkte: das Entscheidungsverfahren Systemisches Konsensieren, mit dem die Gruppe am Abschlusstag das gemeinsame Mittagessen auswählte, sowie das von mir erstmals durchgeführte „Inselspiel“. Dabei wurden die Freiwilligen in vier Insel-Gruppen unterteilt und lösten nach dem Szenario „Schiffbruch“ zunächst Überlebensaufgaben, danach Aufgaben zu langfristigen Strategien und zur Wahl eines Entscheidungsverfahrens fürs Inselleben. In den Reflexionsrunden ließ sich das demokratiebildende Potenzial des Spiels besonders gut zeigen: Die Jugendlichen diskutierten noch weit über die reguläre Workshopzeit hinaus engagiert über Werte und den Umgang miteinander. Ich konnte beobachten, wie das Verständnis für unterschiedliche Positionen bei den Teilnehmenden Schritt für Schritt wuchs.
In der Woche vom 20.–24.10.2025 fand die Einführungswoche für den größten Teil der Freiwilligen im FSJ und BFD im Jugendgästehaus Pirna-Liebethal statt. Zusammen mit meiner Kollegin vom AWO-Landesverband gestaltete ich einen von drei parallelen Workshops mit 15 Freiwilligen zwischen 16 und 25 Jahren. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch erster Erfahrungen aus den sozialen Einrichtungen boten wir bewusst Raum für Reflexion zu Identität, Berufswahl und Themen des Erwachsenwerdens – häufig bei gemeinsamen Spaziergängen, da sich die meisten Freiwilligen gern draußen aufhielten. Meine Module drehten sich um Demokratie, demokratische Entscheidungen, Partizipation sowie individuelle und gesellschaftliche Werte.
Bereits am ersten Tag führten wir das Entscheidungsprinzip Systemisches Konsensieren ein, mit dem die Gruppe zunächst die Seminarregeln und später ihre Gruppensprecher*innen bestimmte. Der Effekt zeigte sich sofort: Kleinere Konflikte, etwa unpünktliches Erscheinen zu Seminarbeginn, ließen sich lösen, weil sich alle den demokratisch erarbeiteten Regeln verbunden fühlten – ein gutes Beispiel dafür, wie das SK-Prinzip tragfähige, breit mitgetragene Lösungen ermöglicht.
Am vierten Tag der Woche widmeten wir uns den AWO-Werten Gleichheit, Freiheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität anhand des Schokoladenspiels, einer Betzavta-Übung. In der Reflexion ging es nicht nur um die im Spiel erfahrene Chancenungleichheit, sondern auch um Freiheit, Toleranz und Solidarität – die Teilnehmenden übertrugen ihre Spielerfahrungen unmittelbar auf ihren privaten und beruflichen Alltag, etwa auf die eigene Praxiseinrichtung.
Im Abschluss-Seminar vom 10.–14.06.2025 gestaltete ich zusammen mit der Leiterin des AWO-Jugendwerks, Fränze Bode, den Workshop „Veranstaltungen planen & Beteiligung“. Die Jugendlichen konzipierten und organisierten darin die beiden Abschlussveranstaltungen ihres Freiwilligendienstes. Meine Rolle bestand in der Durchführung von Betzavta-Übungen zu demokratischen Entscheidungsprinzipien und zum Umgang mit Minderheiten. Die Reflexionsprozesse erweiterten das Demokratieverständnis der Jugendlichen spürbar und befähigten sie zu einem bedürfnisorientierteren Umgang bei Meinungsbildung und Entscheidungsfindung in der Gruppe.
Vom 07.–11.04.2025 hatte ich meinen ersten Einsatz in einer Bildungswoche des FSJ beim AWO-Landesverband Sachsen. Ich unterstützte den Workshop „Lieber gleichberechtigt als später“ zu Sexismus, Queerfeindlichkeit, Feminismus und Gleichberechtigung. Am letzten Tag führte ich zusätzlich mit einer anderen Gruppe die Betzavta-Übung „Drei Fälle, drei Standpunkte“ durch, die einen lebendigen Austausch über soziale Gerechtigkeit und Klassismus anstieß.
An den ersten drei Bildungswerkstätten des Vereins LAG pokubi Sachsen e.V. zum Thema Intersektionalität (2024/2025) hatte ich bereits teilgenommen und sie für meine eigene Weiterbildung zu Mehrfachdiskriminierung genutzt. Die vierte Bildungswerkstatt fand nun in der Bibliothek der VHS Dresden statt; ich moderierte sie zusammen mit zwei weiteren erfahrenen, intersektional arbeitenden Betzavta-Trainer*innen.
Der Tag begann mit einer gemeinsamen Fantasiereise auf einen unbekannten Planeten, auf dem sich die Teilnehmenden neu definieren und eine Rolle in dieser zukünftigen Welt entwerfen konnten. In Einzel- und Partnerarbeit ging es anschließend darum, wie diskriminierungsfreie, gleichberechtigte Bildungsangebote aussehen könnten. Nach der Mittagspause erarbeiteten drei Kleingruppen individuelle „Bildungshäuser“, die ganz unterschiedliche Facetten von Mehrfachdiskriminierung aufgriffen – das Foto unten zeigt eines der entstandenen Modelle.
Im abschließenden Austausch reflektierten wir anhand von Betzavta-Fragen, wie demokratisch die Kleingruppenarbeit verlaufen war und wessen Perspektiven wie stark gehört wurden – und diskutierten, welche politischen Entscheidungen intersektionale politische Bildungsarbeit ermöglichen müssten.
Mein persönliches Fazit: Trotz wenig optimistischer politischer Aussichten nehme ich aus diesem Tag die Erkenntnis mit, dass wir uns nicht nur gemeinsam gegen Diskriminierung engagieren, sondern auch aktiv für eine bessere Zukunft einsetzen können. Gemeinsam und demokratisch in eine lebenswerte Zukunft für alle – das war die unerwartet hoffnungsvolle Botschaft dieses Workshops.
Seit Anfang 2026 bin ich als Teamer für Arbeit & Leben Sachsen in sächsischen Schulen aktiv. Am 19.03.2026 gestaltete ich den Workshop „Konfliktbearbeitung in der Arbeitswelt“ mit 12 Schüler*innen (SuS) am Dresdner BSZ Dienstleistung und Sozialwesen – 6 aus einer BVJ-Klasse vor dem Schulabschluss, 6 aus einer DaZ-Klasse.
Das Thema Konfliktbearbeitung war den meisten SuS neu. Nach Kennenlernspiel und gemeinsamen Umgangsregeln notierten sie zunächst eigene vergangene Konflikte und ordneten diese nach einem Input zu Konfliktsymptomen, -ursachen und -arten ein. Im ersten spielerischen Teil, der Übung „Erfülle deine Aufgaben“, zogen die SuS verdeckte Aufgabenkarten zur Anordnung der Stühle im Raum – konfliktfrei lösbar, doch zunächst prallten wie erwartet unvereinbare Lösungsansätze aufeinander.
In der Auswertung besprachen wir, wessen Aufgaben erfüllt wurden und welche kooperativen Lösungswege es gegeben hätte – ein erster Zugang zur Selbstreflexion des eigenen Sozialverhaltens und zu demokratischer Konfliktlösung. Zum Abschluss übertrugen wir die Betzavta-Übung „4 Schritte zur demokratischen Konfliktlösung“ (auch „Kürbis-Übung“, hier mit einem Tablet) auf die eingangs gesammelten Konflikte der SuS. Überraschend war für mich, wie schnell die SuS die Vorteile demokratischer Lösungsansätze verstanden – gleichzeitig wurde deutlich, dass eine echte Verhaltensänderung weitere Auseinandersetzung braucht. Am 01.07. folgt dazu ein Folge-Workshop, der die Arbeit am Thema fortsetzt.
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