Die Gesellschaft im Krisenmodus
Wir leben in einer Zeit multipler Krisen. Expert*innen sprechen von einer „Polykrise“. Diese umfasst den Klimawandel, wirtschaftliche Ungleichheit, politische Spaltung, die Verrohung von Umgangsformen und die Zunahme von politisch motivierter Gewalt. Hinzu kommen Finanzkrisen, Pandemien, geopolitische Spannungen und gewaltsame Konflikte. Das Besondere: diese Krisen treten gleichzeitig auf, haben Auswirkungen aufeinander und verstärken sich gegenseitig. Eingebettet sind diese Krisen und gesellschaftliche Herausforderungen in gleichzeitig stattfindende umfassende Transformationsprozesse wie den demografischen Wandel, die Land-Stadt-Bewegung, Digitalisierung und die KI-Revolution, aber auch in einen Wertewandel hin zu mehr Individualismus, Diversität und Nachhaltigkeit.
Die globalen Krisen wirken sich in den letzten Jahren zunehmend auch auf diejenigen Faktoren aus, die für den Erhalt der Demokratie besonders bedeutsam sind.
Eine aktuelle Bestandsaufnahme beschreibt einige zentrale Auswirkungen und Verflechtungen.