Oskar Negt, 2004
Wir leben in einer Zeit multipler Krisen. Expert*innen sprechen von einer “Polykrise”. Diese umfasst den Klimawandel, wirtschaftliche Ungleichheit, politische Spaltung, die Verrohung von Umgangsformen und die Zunahme von politisch motivierter Gewalt. Hinzu kommen Finanzkrisen, Pandemien, geopolitische Spannungen und gewaltsame Konflikte. Das Besondere: diese Krisen treten gleichzeitig auf, haben Auswirkungen aufeinander und verstärken sich gegenseitig. Eingebettet sind diese Krisen und gesellschaftliche Herausforderungen in gleichzeitig stattfindende umfassende Transformationsprozesse wie den demografischen Wandel, die Land-Stadt-Bewegung, Digitalisierung und die KI-Revolution, aber auch in einen Wertewandel hin zu mehr Individualismus, Diversität und Nachhaltigkeit.
Die globalen Krisen wirken sich in den letzten Jahren zunehmend auch auf diejenigen Faktoren aus, die für den Erhalt der Demokratie besonders bedeutsam sind.
Angesichts dieser Krisen wird gut gemachte politische Bildung immer wichtiger. Unsere Gesellschaft braucht mündige Bürger:innen, die kritisch denken und verantwortungsbewusst handeln können. Die menschengemachten Krisen zeigen aber auch: neben Kompetenzen ist die Entwicklung und Stärkung der demokratischen Haltung gefordert. Dabei muss das Streben dem Gemeinwohl verpflichtet sein.
Die Orientierung am Gemeinwohl erfordert den gleichberechtigten Einbezug aller sozialen Gruppierungen in Entscheidungsprozesse ebenso wie in Angebote der politischen Bildung. Deswegen arbeite ich mit dem Ansatz der intersektionalen Bildung mit dem Ziel, die gesellschaftlich am stärksten marginalisierten Gruppen zu erreichen und die aktive Mitgestaltung ihrer politischen Bildung zu ermöglichen.
Wo Menschen aufeinandertreffen, sind Meinungsverschiedenheiten und Konflikte vorprogrammiert. Die Konflikt- und Kritikfähigkeit hat in den letzten Jahren gesamtgesellschaftlich jedoch abgenommen, insbesondere in digitalen Echokammern. Deswegen brauchen wir neue Impulse, die uns (wieder) Vertrauen in die sozialen Fähigkeiten der Menschen und in kollektive Problemlösungskompetenzen geben!
Mit den Ansätzen der Betzavta-Methode, des Systemischen Konsensierens und mit dem Dialogformat Sprechen & Zuhören biete ich erprobte Ansätze für nachhaltiges Demokratielernen und tragfähige Entscheidungs-findung und Konfliktlösung an
Das Erlernen demokratischer Entscheidungswege und einer demokratischen Haltung integriere ich auch in meine themenspezifischen Bildungsangebote. Damit wird eine Verbindung zwischen Demokratie- und Politikbildung hergestellt und die Weichen für einen kompetenten und demokratischen, auf den Grund-und Menschenrechten basierenden Umgang mit den komplexen Herausforderungen unserer Zeit gestellt
Schließlich biete ich mit den Werkzeugen des Systemischen Konsensierens die Moderation von dialog- und konsensorientierten Entscheidungsprozessen in geschlossenen Gruppen sowie auf öffentlichen Veranstaltungen an
Ich setze mich für eine gleichberechtigte, demokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft ein, in der gleiche Freiheit für alle herrscht. Meine Werte basieren auf Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit.
Meine Überzeugung ist: die ideale Zukunft entsteht nicht im Eiffelturm akademischer Wissenszentren. Der Schlüssel zur Realisierung wünschbarer Zukünfte liegt vielmehr in der Vermittlung konkreter zukunftsbezogener Kompetenzen. Dazu gehören insbesondere politische Urteils- und Handlungsfähigkeit und eine gefestigte demokratische Grundhaltung.
In meinen Kursen befähige ich die Teilnehmenden, gesellschaftspolitische Fragestellungen und Probleme sowie ihre gegenseitigen Abhängigkeiten und Verflechtungen zu entschlüsseln und sich begründete und vielschichtige Meinungen zu bilden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Verständnisses der Perspektiven und Überzeugungen des anderen, die bedürfnisorientierte Konfliktbearbeitung und die Herausbildung einer nachhaltig demokratischen Haltung.

Sozialarbeiter, Yogalehrer & Gruppenprozessbegleiter – Achtsamkeit, Mentale Gesundheit und Wildnispädagogik
Der Betzavta-Workshop war für mich eine sehr schöne und verbindende Erfahrung, in der gemeinsame Menschlichkeit und Annäherung erlebbar war.
In einer großen Gruppe mit Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern hatten wir zunächst einmal viel Verständigungsarbeit zu leisten. Das ist uns im Laufe der Zeit immer besser gelungen und es hat mich sehr berührt, wie wir uns gegenseitig geholfen und empowert haben. Da ich sehr daran interessiert war, was die anderen denken, habe ich gern eine vermittelnde Rolle übernommen.
Den Betzavta-Ansatz hatte ich vorher schon in Grundzügen kennengelernt, als Gregor und ich Seminare für die AWO Freiwilligendienste in Sachsen begleitet haben und ich mit seiner Unterstützung eine Betzavta-Methoden anwandte. Ich hatte daher im Workshop die Erwartung, ins moralische Dilemma zu geraten – und genau das ist auch passiert: vor allem bei den Kriterien für Migration ist mir aufgefallen, wie sehr ich konditional bzw. transaktional denke, nach dem Motto: was kann die Person unserem Land zurückgeben? Das kommt wohl von einer Art Gerechtigkeitsgedanken. Das arbeitet jetzt immer noch in mir weiter, weil ich díese Denkweise im Nachhinein als nicht besonders solidarisch und vertrauensvoll empfinde.
Ich nehme wertvolle Impulse für meine Workshop- & Seminararbeit für verschiedene Träger und Zielgruppen mit. So kann ich mir sehr gut vorstellen, die Übungen aus Gregors Workshop mit Freiwilligendienstleistenden durchzuführen, zum Beispiel im Rahmen von erfahrungsorientierten Workshops zu Werteorientierung und Demokratiebildung.
Der Betzavta-Workshop war für mich eine sehr schöne und verbindende Erfahrung, in der gemeinsame Menschlichkeit und Annäherung erlebbar war.
In einer großen Gruppe mit Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern hatten wir zunächst einmal viel Verständigungsarbeit zu leisten. Das ist uns im Laufe der Zeit immer besser gelungen und es hat mich sehr berührt, wie wir uns gegenseitig geholfen und empowert haben. Da ich sehr daran interessiert war, was die anderen denken, habe ich gern eine vermittelnde Rolle übernommen.
Den Betzavta-Ansatz hatte ich vorher schon in Grundzügen kennengelernt, als Gregor und ich Seminare für die AWO Freiwilligendienste in Sachsen begleitet haben und ich mit seiner Unterstützung eine Betzavta-Methoden anwandte. Ich hatte daher im Workshop die Erwartung, ins moralische Dilemma zu geraten – und genau das ist auch passiert: vor allem bei den Kriterien für Migration ist mir aufgefallen, wie sehr ich konditional bzw. transaktional denke, nach dem Motto: was kann die Person unserem Land zurückgeben? Das kommt wohl von einer Art Gerechtigkeitsgedanken. Das arbeitet jetzt immer noch in mir weiter, weil ich díese Denkweise im Nachhinein als nicht besonders solidarisch und vertrauensvoll empfinde.
Ich nehme wertvolle Impulse für meine Workshop- & Seminararbeit für verschiedene Träger und Zielgruppen mit. So kann ich mir sehr gut vorstellen, die Übungen aus Gregors Workshop mit Freiwilligendienstleistenden durchzuführen, zum Beispiel im Rahmen von erfahrungsorientierten Workshops zu Werteorientierung und Demokratiebildung.

Unternehmenscoach und -entwickler
An Gregors Betzavta-Workshop „Die Akzeptanz von Migration – Nationalität, Recht und Demokratie“ habe ich mit regem Interesse teilgenommen. Schon wie in einem Betzavta-Workshop zuvor überraschte mich die große Diversität der Teilnehmenden. Die Übungen in den Kleingruppen waren sehr aufschlussreich für mich. Da waren viele Leute dabei, die gutes Wissen sowie eigene teils ganz unterschiedliche Betroffenheiten zum Thema eingebracht haben. Ich sehe da gute Potenziale und Energien, die es für den demokratischen Dialog in Sachsen weiter zu entwickeln gilt.
Mit Gregors ruhiger und unterstützender Art hat sich dieser Workshop für mich zu einer sehr aufschlussreichen und inspirierenden Begegnung entwickelt. Die unterschiedlichen Meinungen zu Aufnahmekriterien und Erfahrungen mit Migration hatten Raum, sich zu entfalten. Die Impulse der Moderation, etwa zum Verhältnis und zur Vereinbarkeit von nationalen zu individuellen Perspektiven auf Migration, haben mir und vielen nachhaltig zu Denken gegeben. Mit seiner wertorientierten Arbeit füllen Gregors Betzavta-Workshops eine Lücke in der praktischen Demokratiebildung und Persönlichkeitsentwicklung und können neue Maßstäbe setzen.
An Gregors Betzavta-Workshop „Die Akzeptanz von Migration – Nationalität, Recht und Demokratie“ habe ich mit regem Interesse teilgenommen. Schon wie in einem Betzavta-Workshop zuvor überraschte mich die große Diversität der Teilnehmenden. Die Übungen in den Kleingruppen waren sehr aufschlussreich für mich. Da waren viele Leute dabei, die gutes Wissen sowie eigene teils ganz unterschiedliche Betroffenheiten zum Thema eingebracht haben. Ich sehe da gute Potenziale und Energien, die es für den demokratischen Dialog in Sachsen weiter zu entwickeln gilt.
Mit Gregors ruhiger und unterstützender Art hat sich dieser Workshop für mich zu einer sehr aufschlussreichen und inspirierenden Begegnung entwickelt. Die unterschiedlichen Meinungen zu Aufnahmekriterien und Erfahrungen mit Migration hatten Raum, sich zu entfalten. Die Impulse der Moderation, etwa zum Verhältnis und zur Vereinbarkeit von nationalen zu individuellen Perspektiven auf Migration, haben mir und vielen nachhaltig zu Denken gegeben. Mit seiner wertorientierten Arbeit füllen Gregors Betzavta-Workshops eine Lücke in der praktischen Demokratiebildung und Persönlichkeitsentwicklung und können neue Maßstäbe setzen.

Landesverband der AWO Sachsen e.V.
Herr Freytag vermittelt politische Bildung mit Hilfe seiner ruhigen und angenehmen Art. Er geht auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden ein und ermöglicht so die Teilhabe aller im laufenden Prozess. Mit Hilfe der Betzavta-Methoden gestaltet er Demokratiebildung lebensnah und praktischer erlebbar, um ein alltagsbezogenes Verständnis der Teilnehmenden zu entwickeln oder auszubauen.
Vielen Dank an Herrn Freytag für die Begleitung des Workshops sowie den interessanten Einblick in Betzavta-Methoden.
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