Formate und besondere Methoden
Meine Bildungsangebote biete ich in unterschiedlichen Formaten an. Dazu gehören u.a.:
- Workshops
- Rollenspiele
- Zukunftswerkstätten
- Befragungen und Interviews
- Thematische Stadterkundung, z.B. Stolpersteinrundgang
- Pro-Contra-Debatten
- Schülerzentrierte Projektentwicklungen
- Weitere Formate je nach Situation und Möglichkeit
Innerhalb des gewählten Formats arbeite ich lernziel- und teilnehmer*innenabhängig mit einer Vielzahl von Methoden. Dabei strebe ich stets an, allen Lerntypen und -bedürfnissen gerecht zu werden und zum anderen die unterschiedlichen Lernziele optimal zu fördern.
Meine Bildungsformate integrieren zudem drei besondere methodische Ansätze:
1) Betzavta-Übungen
Diese Methode aus Israel ermöglicht demokratische Selbsterfahrung durch konkrete Übungen, die Konflikte bewusst erlebbar machen und zur Reflexion anregen. Durch Betzavta-Übungen gelingt es wie mit keiner anderen Methode, gesellschaftlich relevante Phänomene in der Gruppe zu reflektieren und mit den gruppendynamischen Prozessen während der Übungen zu kontrastrieren. Dies schafft eine organische Verbindung zwischen Demokratie- und Politiklernen.
Weitere Hintergründe zu Betzavta
2) Systemisches Konsensieren
Beim Systemischen Konsensieren handelt es sich um in Entscheidungsverfahren, bei dem nicht nach der höchsten Zustimmung, sondern nach dem geringsten Widerstand gesucht wird. Je nach Präferenz und Situation werden die Widerstände durch verschiedene Verfahren gemessen. Der Entscheidungsvorschlag mit dem geringsten Widerstand entspricht der von der Gruppe zu treffenden Entscheidung. Hohe Widerstände werden aufgeklärt und führen zur Verbesserung der zur Entscheidung stehenden Vorschläge. Auf diese Weise werden die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt und Kooperation zwischen den Beteiligten gefördert.
Das Systemische Konsensieren biete ich in Formaten unterschiedlicher Länge an, von 1 Stunde bis mehrtägig, an. Entscheidend für die Auswahl sind die Interessen und die gewünschten Anwendungsfälle des Entscheidungsverfahrens - etwa privat im Freundeskreis, betrieblich in Meetings oder Veranstaltungen bis hin zu langfristigen Entscheidungsprozessen zu großen Projekten oder für Entwicklungsprozesse. innerhalb von Organistionen.
Weitere Hintergründe zum Systemischen Konsensieren
Die Kombination aus themenspezifischer Arbeit und demokratiepädagogischen Methoden stärkt das Einüben des Perspektivwechsels und die intensive Auseinandersetzung mit tragfähigen demokratischen Entscheidungsverfahren. Meine Teilnehmenden werden damit besonders darin gestärkt, politische und gesellschaftliche Probleme nachhaltigen tragfähigen Lösungen zuzuführen, sowohl im sozialen Umfeld als auch auf institutioneller und gesellschaftlicher Ebene.
Bei anfragenden Gruppen stimme ich mich in Bezug auf die Auswahl des Formats und Methoden mit Ihnen ab und kläre vorliegende Informationen zu Wissens- und ompetenzstand, Lern- und und sonstigen Bedürfnissen Ihrer Teilnehmenden.
3) Dialogformat "Sprechen und Zuhören" (S&Z)
Das Dialogformat "Sprechen und Zuhören" wurde vom Verein Mehr Demokratie e.V. entwickelt. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören.
Nach mehreren Teilnahmen an S&Z-Veranstaltungen habe ich am 21.03.2026 an einer Moderations-Fortbildung zu S&Z teilgenommen und bin nun Teil des S&Z-Netzwerks.
Weitere Informationen zu meinem neuen Angebot des Dialogformats Sprechen und Zuhören.