Meine Tätigkeit als freiberuflicher politischer Bildner hat im zweiten Quartal 2025 erste Formen angenommen.
Parallel zu einem sehr hilfreichen Coaching durch den Bund der Selbstständigen Sachsen, der Erarbeitung eines Businessplans und Vernetzungsarbeit mit Akteuren der politischen Bildung in Dresden habe ich begonnen, erste Aufträge im Bereich der politischen Bildung durchzuführen.
Bildungswochen für Freiwillige des Freiwilligen Sozialen Jahres
und des Bundesfreiwilligendienstes
Jahrgang 2025/2026
In der Woche vom 20.10-24.10.2025 fand die Einführungswoche für den größten Teil der Freiwilligen im FSJ und BFD im Jugendgästehaus in Pirna-Liebethal statt. Zusammen mit meiner Kollegin vom AWO Landesverband gestaltete ich einen der drei parallel stattfindenden Workshops mit 15 Freiwilligen zwischen 16-25 Jahren. Bei der Einführungswoche geht es um das gegenseitige Kennenlernen, den Austausch der ersten Erfahrungen in den sozialen Einrichtungen der Freiwilligen (Kindergärten, Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung) und um die Klärungder vieler Fragen rund um den Freiwilligendienst. Wir nutzten diese Woche aber auch und insbesondere dafür, den Jugendlichen Raum für Reflexion und Fragen rund um Identität, Berufswahl und Themen des Erwachsen-Werdens zu geben. Da eine große Mehrheit der Freiwilligen sich gern draußen aufhält, nutzten wir auch etliche Time-Slots zum Spazieren, oft verbunden mit kleinen Übungen oder einfach guten Gesprächen zu zweit oder in Kleingruppen.
Die von mir vorbereiteten Module handelten zudem - wie ihr Euch natürlich denken könnte - um Demokratie, demokratische Entscheidungen, Partizipation und individuelle und gesellschaftliche Werte.
Gleich am ersten Tag informierten wir die Freiwilligen über die Wahl der Gruppensprecher*innen. Diese Wahl wurde am Donnerstag durchgeführt und dafür nutzten wir das demokratische Entscheidungsprinzip Systemisches Konsensieren. Am Dienstag hatten die Freiwilligen dieses schon kennengelernt, denn da bestimmten sie damit die Seminarregeln. Dem war die Sammlung von Bedürfnissen und Wünschen in der Gruppe für eine gute Seminarzeit vorausgegangen. Das Entscheidungsprinzip wirkte sich auch sofort positiv aus: denn kleinere Probleme in der Gruppe, die sich hätten mittelfristig sehr negativ auswirken können, wurden von Anfang an gleichberechtigt demokratisch auf eine Weise geregelt, dass die Gründe für die Regeln transparent und die möglichen Probleme und Widersprüche darin aufgedeckt und die Regeln daraufhin angepasst wurden. Dies führte zu einer hohen Identifikation und Unterstützung der Regeln, sodass das Problem - das unpünktliche Erscheinen zu den Seminarbeginnzeiten und nach den Pausen - mit der getroffenen Regelung gelöst werden konnte, da sich alle an die Regel gebunden fühlten. Das ist das Versprechen des SK-Prinzips: konsensorientierte tragfähige Lösungen finden - in unserem Fall also konsensorientierte nachhaltige Seminarregeln.
Nach der Wahl der Gruppensprecher*innen, bei denen zwei der Jugendlichen mit der Widerstandsmessung des SK-Prinzips gewählt wurden, widmeten wir uns den Werten der AWO: Gleichheit, Freihheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität. Dazu spielten wir gemeinsam das Schokoladenspiel - eine Betzavta-Übung. Die Teilnehmenden reflektierten über das Spielgeschehen und die Werte und Handlungsprinzipien, die dabei zu Tage kamen. Dabei ging es nicht nur um mangelnde Chancengleichheit und Klassismus - Probleme, die durch die unterschiedliche Ausgangsposition im Spiel repräsentiert werden - sondern z.B. um die Freiheit, Toleranz und Solidarität, die die Freiwilligen erfahren haben und kontrastierten die Erfahrungen im Spiel mit den individuellen Erfahrungen der Teilnehmenden in ihrem privaten und beruflichen Umfeld, also z.B. in ihrer Praxiseinrichtung.
Jahrgang 2024/2025
Im Abschluss-Seminar vom 10.06.-14.06.2025 gestaltete ich zusammen mit der Leiterin des AWO Jugendwerks, Fränze Bode, den Workshop „Veranstaltungen planen & Beteiligung“. Die Jugendlichen lernten hier, die beiden Abschlussveranstaltungen ihres Freiwilligendienstes zu konzipieren, zu organisieren und umzusetzen. Da es hier nicht nur innerhalb ihrer Workshopgruppe, sondern auch bezüglich aller anderen Freiwilligen um ein gutes demokratisches Miteinander ging, bestand meine Rolle in der Durchführung von Betzavta-Übungen. Mit Übungen zu demokratischen Entscheidungsprinzipien und zum Umgang mit Minderheiten, konnte ich Reflexionsprozesse initiieren, die zu einer Erweiterung des Demokratieverständnis der Heranwachsenden führten und sie zu einem bedürfnisorientierten Umgang bei Meinungsbildung und Entscheidungsfindung innerhalb ihrer Gruppe befähigten.
Vom 07.04.-11.04. hatte ich meinen ersten Einsatz in einer Bildungswoche mit den Freiwilligen des Freiwilligen Sozialen Jahres des AWO Landesverbands Sachsen. Ich unterstützte den Workshop „Lieber gleichberechtigt als später“, in dem sich die Jugendlichen mit Sexismus und Queerfeindlichkeit sowie mit Feminismus und Gleichberechtigung auseinandergesetzt haben. Am letzten Seminartag führte ich mit einer anderen Seminargruppe zudem die Betzavta-Übung „Drei Fälle, drei Standpunkt“ durch. Hier kamen wir über Fragen sozialer Gerechtigkeit und Klassismus ins Gespräch.
"Herr Freytag vermittelt politische Bildung mit Hilfe seiner ruhigen und angenehmen Art. Er geht auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden ein und ermöglicht so die Teilhabe aller im laufenden Prozess. Mit Hilfe der Betzavta-Methoden gestaltet er Demokratiebildung lebensnah und praktischer erlebbar, um ein alltagsbezogenes Verständnis der Teilnehmenden zu entwickeln oder auszubauen.
Vielen Dank an Herrn Freytag für die Begleitung des Workshops sowie den interessanten Einblick in Betzavta-Methoden."
Fränze Bode – Landesverband der AWO Sachsen e.V.
Betzavta-Workshops für Erwachsene .
Bildungswerkstatt: "Intersektionalität im Fokus“ mit dem Schwerpunktthema: Mehrfachdiskriminierung in der Praxis mitdenken, 12.11.2025, Volkshochschule Dresden
Schon an den ersten 3 Bildungswerkstätten des Vereins LAG pokubi Sachsen e.V. zum Thema Intersektionalität in 2024 und 2025 hatte ich teilgenommen und konnte sie für meine eigene Weiterbildung zu Mehrfachdiskriminierung nutzen. Schwerpunktthemen der vorherigen
Heute fand nun die 4. Bildungswerkstatt statt, und zwar in der Bibliothek der VHS Dresden. Dabei hatte ich das Glück, mit zwei weiteren erfahrenen und intersektional arbeitenden Betzavta-Trainer*innen zusammen unsere Bildungswerkstatt zu moderieren.
Und diese Bildungswerkstatt war schon etwas Besonderes: denn wir starteten den Tag mit einer gemeinsamen Reise auf einen unbekannten Planeten. Hier konnten wir uns ganz neu selbst definieren, uns einen neuen Namen geben und überlegen, welche Rolle wir in dieser zukünftigen Welt einnehmen möchten.
Nun ging es zunächst in Einzel- und danach in Partnerarbeit darum, zu klären, an welchen Angeboten wir in dieser ideal-utopischen Welt teilnehmen möchten und wie wir selbst Bildungsangebote entwickeln wollen, bei denen alle gleichberechtigt teilhaben können und welchen Beitrag wir selbst für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft leisten wollen.
Nach der Mittagspause erarbeiten wir in drei Kleingruppen individuelle Bildungshäuser mit verschiedenen Bildungsangeboten. Diese trugen dabei ganz verschiedenen und sehr vielen Facetten von Mehrfach-Diskriminierung Rechnung.
Die angehängten Fotos zeigen die Modelle, für die wir unterschiedliches Material zur Verfügung gestellt haben.
Im abschließenden gemeinsamen Austausch diskutierten wir anhand demokratiegeleiteter Betzavta-Fragen, wie demokratisch wir in unseren Kleingruppen gearbeitet hatten und wessen Perspektiven mit welcher Macht gehört wurden. Dabei wurde auch das Thema angeschnitten, welche politischen Entscheidungen getroffen werden müssten, um intersektionale politische Bildungsarbeit zu ermöglichen.
Obwohl die aktuellen Aussichten darauf vielleicht nicht besonders optimistisch stimmen dürften, nehme ich persönlich eine für mich wirklich wichtige und emotionale Erkenntnis mit: nämlich nicht nur, dass wir uns zusammen gegen Diskriminierung und Mehrfachdiskriminierung engagieren müssen, um unsere Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen. Und damit etwas zu bewahren, von dem wir nicht sicher sind, was von der alten Welt eigentlich bewahrenswert ist. Sondern dass wir uns auch zusammen für etwas einsetzen können: denn warum sollen wir nicht auch an eine bessere Zukunft glauben – für uns und für die Gesellschaft, in der wir leben? Der Mensch hat nicht nur genügend Vorstellungskraft, um sich von alten Strukturen und Narrativen zu lösen, die Geschichte liefert auch zahlreiche Beweise für gesellschaftliche Erneuerungen! Gemeinsam und demokratisch in eine lebenswerte Zukunft für alle - das war die Hoffnung machende und unerwartete Botschaft dieses Workshops!
Betzavta-Workshop mit am 03.09.2025 in der Volkshochschule Dresden:
"Die Akzeptanz von Migration - Nationalität, Recht und Demokratie"
In diesem wunderbaren Workshop mit 20 interessierten und motivierten Teilnehmer*innen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern arbeiteten wir zunächst in Kleingruppen zu den Fragen "Wofür ist dein Land bekannt und berühmt?" und "Was möchtest du nach Deutschland importieren und was möchtest du in dein Herkunftsland aus Deutschland exportieren"?.
Hier mischten sich die Gruppen in unterschiedlichen Konstellationen und es entstanden lebhafte Gespräche u.a. über Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch bereits über eigene Werte und wie diese im Aufnahmeland Deutschland gelebt werden können. Die Übungsblätter geben dabei einen Eindruck wider, wie das Leben in Deutschland durch Migration bereichert wird und was Menschen hier besonders schätzen und was Sie gern noch verbessern würden.
Nach der Pause widmeten wir uns zunächst erneut in Kleingruppen den Kriterien für die Aufnahme von Migrant*innen. In der anschließenden Plenumsrunde ließen wir die erarbeiteten Kriterien zunächst mit Klebepunkten bewerten und sortierten sie in der Folge nach ihrem Akzeptanz-Ranking. Nun wurde es besonders spannend: mit dem Ziel des Aufdeckens von Voraussetzungen und Konsequenzen, aber auch Widersprüchen der erarbeiteten Aufnahmekriterien und der dahinter stehenden Welt- und Menschenbilder und Werte moderierten wir das gemeinsame Gespräch und unterstützten die Teilnehmenden bei ihrer Selbstreflexion. Dabei kam auch nicht das Nachdenken über individuelle Bedürfnisse und demokratische (Entscheidungs-) Prinzipien, die schon während der Gruppenarbeiten wirksam wurden, zu kurz.
Zum Abschluss fragten wir die Teilnehmenden, was sie nachdenklich stimmt, was sie überrascht hat und was sie merk-würdig fanden.
Mit der Feedback-Zielscheibe, die wesentlich zu unserer eigenen Selbstreflexion und Verbesserung unserer Workshops beiträgt, beendeten wir eine erlebnis- und lehrreiche Veranstaltung.
„An Gregors Betzavta-Workshop „Die Akzeptanz von Migration – Nationalität, Recht und Demokratie“ habe ich mit regem Interesse teilgenommen. Schon wie in einem Betzavta-Workshop zuvor überraschte mich die große Diversität der Teilnehmenden. Die Übungen in den Kleingruppen waren sehr aufschlussreich für mich. Da waren viele Leute dabei, die gutes Wissen sowie eigene teils ganz unterschiedliche Betroffenheiten zum Thema eingebracht haben. Ich sehe da gute Potenziale und Energien, die es für den demokratischen Dialog in Sachsen weiter zu entwickeln gilt.
Mit Gregors ruhiger und unterstützender Art hat sich dieser Workshop für mich zu einer sehr aufschlussreichen und inspirierenden Begegnung entwickelt. Die unterschiedlichen Meinungen zu Aufnahmekriterien und Erfahrungen mit Migration hatten Raum, sich zu entfalten. Die Impulse der Moderation, etwa zum Verhältnis und zur Vereinbarkeit von nationalen zu individuellen Perspektiven auf Migration, haben mir und vielen nachhaltig zu Denken gegeben. Mit seiner wertorientierten Arbeit füllen Gregors Betzavta-Workshops eine Lücke in der praktischen Demokratiebildung und Persönlichkeitsentwicklung und können neue Maßstäbe setzen.“

Bernd Saupe, Unternehmenscoach und -entwickler

„Der Betzavta-Workshop war für mich eine sehr schöne und verbindende Erfahrung, in der gemeinsame Menschlichkeit und Annäherung erlebbar war.
In einer großen Gruppe mit Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern hatten wir zunächst einmal viel Verständigungsarbeit zu leisten. Das ist uns im Laufe der Zeit immer besser gelungen und es hat mich sehr berührt, wie wir uns gegenseitig geholfen und empowert haben. Da ich sehr daran interessiert war, was die anderen denken, habe ich gern eine vermittelnde Rolle übernommen.
Den Betzavta-Ansatz hatte ich vorher schon in Grundzügen kennengelernt, als Gregor und ich Seminare für die AWO Freiwilligendienste in Sachsen begleitet haben und ich mit seiner Unterstützung eine Betzavta-Methoden anwandte. Ich hatte daher im Workshop die Erwartung, ins moralische Dilemma zu geraten - und genau das ist auch passiert: vor allem bei den Kriterien für Migration ist mir aufgefallen, wie sehr ich konditional bzw. transaktional denke, nach dem Motto: was kann die Person unserem Land zurückgeben? Das kommt wohl von einer Art Gerechtigkeitsgedanken. Das arbeitet jetzt immer noch in mir weiter, weil ich díese Denkweise im Nachhinein als nicht besonders solidarisch und vertrauensvoll empfinde.
Ich nehme wertvolle Impulse für meine Workshop- & Seminararbeit für verschiedene Träger und Zielgruppen mit. So kann ich mir sehr gut vorstellen, die Übungen aus Gregors Workshop mit Freiwilligendienstleistenden durchzuführen, zum Beispiel im Rahmen von erfahrungsorientierten Workshops zu Werteorientierung und Demokratiebildung."
Simon Scheliga
Sozialarbeiter, Yogalehrer & Gruppenprozessbegleiter - Achtsamkeit, Mentale Gesundheit und Wildnispädagogik
Workshop "Was ist Freiheit" am 28.05.2025 im Hygienemuseum Dresden
Meine erste öffentliche Betzavta-Veranstaltung führte ich zusammen mit dem Betzavta-Trainer Lutfullah Amiri am 28.05.2025 im Hygienemuseum Dresden zum Thema „Was ist Freiheit“? durch. Die 12 teilnehmende Erwachsenen erarbeiteten hier zunächst in Partnerarbeit und danach in der Kleingruppe je eigene Definitionen von Freiheit und kamen in der anschließenden gemeinsamen Reflexionsrunde dazu miteinander ins Gespräch. Dabei wurden unterschiedliche Vorstellungen mit ihren jeweiligen gesellschaftspolitischen Implikationen erörtert und gleichzeitig ein kritischer Blick auf die während der Übung erlebten Freiheitsgrade der einzelnen Teilnehmer:innen geworfen.
Workshops zum Systemischen Konsensieren
13.11.2025 Einführung zum SK-Prinzip im Rahmen eines Demokratiebildungsworkshops für Schulozialarbeiter*innen
Bei der heutigen Klausurtagung eines Dresdner Vereins, in dem sich Schulsozialarbeiter*innen an verschiedenen Schulen in der Stadt zusammengeschlossen haben, gestaltete ich zusammen mit eine*r sehr erfahrenen Betzavta-Trainer*in (Mitglied im Trainer*innen-Pool der LAG politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V) einen Workshop zum Thema Demokratiebildung.
Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit ihren jeweils eigenen Auffassungen von demokratischem Handeln am Beispiel von demokratischen und undemokratischen Erfahrungen aus ihrem Leben. Diese wurden zunächst in Kleingruppen besprochen und darauf aufbauend Definitionen von Demokratie entwickelt. In der anschließenden Plenumsrunde erweiterten sich die Perspektiven auf Aspekte demokratischen Verhaltens und insbesondere demokratischer und demokratie-förderlicher Strukturen im System Schule und solchen Strukturen, die demokratisches Handeln behindern.
In einem zweiten Schritt wurden die 7 (idealtypischen) Demokratieverständnisse - neutrale, liberale, sozialdemokratische, sozialistische, multikulturelle, feministische und nationale Demokratie - aus dem Betzavta-Übungsbuch "Mehr als eine Demokratie" vorgestellt und die jeweiligen Unterschiede in Bezug auf Menschenbild und Rolle des Staates herausgearbeitet. Dieser grundlegend theoretische Exkurs (mit natürlich teils ganz naheliegenden realpolitischen Beispielen) dient dem besseren Nachvollziehen und Verstehen von häufig medial, aber auch im Alltag gehörten Positionen, etwa wenn es um inidviduelle versus kollektive Freiheit, staatliche versus private Aufgaben und das Abwägen von Grundrechten in Konfliktfällen geht.
Da sich der Verein auch praktische Methoden zur Demokratiebildung für ihre Schüler*innen im Vorfeld gewünscht hat, schloss sich daran meine Präsentation des demokratischen Entscheidungsprinzips Systemisches Konsensieren an. In gut 30 Minuten erläuterte ich die Grundprinzipien, Vorteile gegenüber dem Mehrheitsentscheid und den praktsischen Ablauf sowie praxisnahe Anwendungsbeispiele. Wir beendeten diesen Part mit einer praktischen Anwendungsübung der Widerstandsmessung anhand der von der Gruppe gewählten Entscheidungsfrage: was machen wir bei unserem nächsten Team-Event?
Natürlich blieben dann noch etliche Fragen offen, da die Zeit nicht reichte, um auf Details des SK-Prozesses einzugehen. Daher erhielten die Teilnehmenden zum einen meine SK-Präsentation und zum anderen etliche Informationen zur SK-Ausbildung, zu SK-Materialien und zu meinen Angeboten.
Das Feedback in der Abschlussrunde des Workshops spiegelte wider, was mein*e Kolleg*in und ich auch wahrgenommen hatten: die Teilnehmer*innen nahmen viele wichtige Impulse für ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendliche mit. Das SK-Prinzip wurde dabei explizit als gute Möglichkeit, niedrigschwellig demokratischere Entscheidungen in den Alltag der Schüler*innen zu integrieren, benannt.
Das hat mich nicht nur sehr gefreut, sondern vor allem nochmals darin bestärkt, den Ausbildungsweg und die Arbeit mit dem Systemischen Konsensieren fortzusetzen und die Integration in Demokratiebildungs- und Betzavta-Workshops weiterzuentwickeln!
